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Unser gemeinsamer Urlaub in der Fränkischen Schweiz vom 17.8. bis zum 20.8. verfasst am 27.8.06 So, Donnerstag früh gings los. Jan und ich haben unsere Sachen gepackt und sind in den Bus gestiegen, der uns zum Hauptbahnhof brachte. Dort haben wir erstmal Fahrkarten besorgt und sind dann in den Zug gestiegen. Wir haben im Zug praktisch ständig Uno gespielt, wie auch während des ganzen Urlaubs. Unterwegs mussten wir 2x umsteigen, einmal von Zug nach Zug und einmal von Zug nach Bus. Der Bus hatte erstmal etliche Minuten Verspätung, aber war letztenendes nicht so schlimm. Gegen Mittag waren wir dann in unserem kleinen Örtchen mit Namen Muggendorf. Da sind wir dann zu Fuß zu unserer Pension gelaufen, die an einem Hang war. Mit Gepäck war das gar nicht so unanstrengend, da raufzulaufen... Aber wir kamen an. Kaum in unserem Zimmer hab ich mich erstmal über mein Brötchen hergemacht, das eigtl. für die Fahrt gedacht war. Um ein wenig die Gegend zu erkunden, sind wir gleich darauf zu nem Spaziergang aufgebrochen, der ziemlich bald zu ner kleinen Wanderung wurde. Wir sind an der Wiesent entlanggelaufen und haben dort kleine Fische, Enten, Gänse sowie eine kleine Schlange gesehen. Und Leute, die auf dem Fluß Kajak fuhren. Oder Kanu. Ich kenn ja den Unterschied nicht... Jedenfalls kamen wir dann in einen Wald, und wir merkten schon sehr bald, dass wir die falschen Schuhe für derartige Unternehmungen anhatten. Aber eigtl. hatten wir nur jeweils dieses eine Paar mit... Wie dem auch sei, wir überquerten eine Straße, den Fluß und liefen auf einem Waldlehrpfad zurück. Unterwegs trafen wir auf eine große schwarze haarige Raupe, die Jan versuchte zu fotografieren, wurden aber recht unscharf, die Bilder. Irgendwann hatten wir Hunger und wir beschlossen, im Ort essen zu gehen. Dazu saßen wir in einem Gasthof auf der Dachterrasse, wo wir von sehr hungrigen und angriffslustigen Wespen heimgesucht wurden, die es auf unsere Getränke und unsere Schnitzel abgesehen hatten. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann auf dem Zimmer und sind dann nur nochmal zum Einkaufen los, um uns was fürs Abendbrot zu besorgen. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück in der Pension nach Pottenstein, wo wir eine eindrucksvolle Führung durch die Teufelshöhle mitmachten. Kalt wars da drin. Und dunkel. Als ich damals als Kind mit meinen Eltern dort war, war ich noch recht jung und konnte mich nicht an alles erinnern, ich hatte nur eine Postkarte mit dem Höhlenbär. Nun hat Jan das Gerippe fotografiert und evtl. stelle ich es online. Mal sehen... Anschließend gabs dann Essen im Biergarten-Imbiss-Gasthof direkt neben der Höhle. Dort haben wir erstmal ziemlich lang aufs Essen gewartet... Jan hatte schon wieder Schnitzel, ich hatte leckere Tortellini in Schinkensahnesoße mit Röstzwiebeln. Mjam! Nun wollte Jan gerne eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn machen, weswegen wir uns nach dem Essen direkt zu Fuß dorthin begaben. Ich selbst hatte dafür nicht viel übrig, also ist er allein gefahren und ich hab auf seinen Kram aufgepasst. Am Nachmittag sind wir dann noch in der Pottensteiner Innenstadt gewesen, bevor wir in unsere Pension zurückfuhren. An dem Tag aß ich übrigens einen selbstgepflückten Apfel. Die dazugehörigen Bäume waren praktisch an jeder Straßenecke zu finden. Ziemlich häufig waren auch Mirabellen- und Zwetschgenbäume. Die Mirabellen waren echt schmackhaft. Am Abend gabs nicht allzu viel mehr außer Uno. Donnerstag oder Freitag abend waren wir auch mal Minigolf spielen in Muggendorf und waren im Gasthof, der zu unserer Pension gehörte und wo Jan eine Eisschokolade konsumierte. Samstag früh führte uns unser Weg nach Streitberg in die Binghöhle. Die war nicht weniger beeindruckend als die Teufelshöhle und auch nicht weniger kalt. Danach gings in ein Ammonitenmuseum, das zwar klein, aber interessant war, und in einen Biergarten. Jan hatte zur Abwechslung Steak, ich Käsespätzle mit Röstzwiebeln. Dummerweise waren da aber noch rohe Zwiebeln dabei, und die hasse ich wie die Pest. Naja, wir beschlossen dann noch im Ort herumzulaufen und kamen auch an einem wunderschönen Wasserfall vorbei. Nach der kleinen Wanderung sind wir dann noch nach Gößweinstein auf einen Minigolfplatz. Der beinhaltete lustigerweise ein riesiges Kaninchen- und Meerschweinchengehege mit einem noch größeren Plastikdinosaurier in dessen Mitte. War ganz lustig dort, obwohl ich im Minigolf sauschlecht bin. Als wir gerade unser Spiel beendeten, fing es zu regnen an und wir setzten uns ins hauseigene Café, wo ich einen wohlschmeckenden Tee zu mir nahm und Jan zwei Eisschokoladen. Dann gings wieder zurück in die Pension. Sonntag früh packten wir dann unser Zeug und erledigten das Finanzielle, bevor es zurück nach Nürnberg ging. War ein sehr schöner Urlaub, den wir möglichst bald wiederholen wollen. 
Teufelshöhle
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